Kaum eine andere Branche verändert sich so rasend schnell wie der Handel. Trends von heute gehören oftmals schon morgen der Vergangenheit an. Das Einkaufsverhalten der Kunden kann sich innerhalb weniger Stunden um 180 Grad drehen. Doch wie begegne ich als Unternehmen am besten und vor allem zeitnah dieser Herausforderung?
Stürmische Zeiten für die Schifffahrt: Noch bis zum Jahr 2008 war der Reedereimarkt von einer starken Boom-Phase geprägt. Die Schiffs-KG-Modelle boten eine attraktive Anlageform, die Nachfrage nach Tonnage schien unbegrenzt und die Umsätze lagen auf Rekord-Niveau. Doch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat in der Schifffahrt ihre tiefen Spuren hinterlassen. Reedereien sind Dienstleister, die Waren transportieren. Sie können nicht selbst Nachfrage generieren. Der teilweise dramatische Verfall der Charter- und Frachtraten bringt die Unternehmen unter erheblichen betriebswirtschaftlichen Druck. Umso wichtiger wird und ist die Rolle der IT: Um der angespannten Marktsituation zu trotzen, müssen Prozesse konsequent optimiert und Abläufe beschleunigt werden.
Die E-Bilanz kommt: Ab 2014 müssen alle buchführungspflichtigen Unternehmen in Deutschland ihre Bilanz in elektronischer Form an das Finanzamt übermitteln. Das soll vor allem zu Bürokratieabbau und deutlich schnelleren Bearbeitungszeiten führen. Für Unternehmen heißt das, dass sie ihre Buchführung spätestens 2013 umstellen und angleichen müssen. Doch was sollten Sie beachten? Wir haben Ihnen die wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst:
Alle Jahre wieder platzen die Innenstädte pünktlich zur Vorweihnachtszeit aus allen Nähten. Das Geschäft mit dem Fest stellt Konsumenten und den Einzelhandel vor große Herausforderungen. Aktuelle Umfragen belegen allerdings, dass das Online-Shopping immer beliebter wird. Laut einer Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) und der Creditreform Boniversum werden 38 Millionen Deutsche 2012 ihre Weihnachtseinkäufe online erledigen – das sind rund drei Millionen mehr als 2011.
Nachhaltige Mitarbeiterführung: Heutzutage wird dieser Begriff immer häufiger genannt und von Chefetagen gefordert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Arbeitslandschaft in den vergangenen Jahrzehnten stark umstrukturiert, ja gar neu erfunden hat. In den Abteilungen treffen unterschiedlichste Generationen und Lebensansichten aufeinander. Junge Menschen, die ihre Karriere schnell vorantreiben möchten, Kollegen, die nachmittags ihre Kinder aus Schulen oder Kitas abholen müssen, und ältere Mitarbeiter, die schon einige Jahrzehnte Joberfahrung mit sich bringen. Das eine richtige oder einzige Arbeitsmodell kann es im Jahr 2012 also nicht mehr geben. Daher gilt es, die individuellen Talente und Stärken der Mitarbeiter nicht nur zu fördern. Führungskräfte müssen auch bereit sein, diese erst einmal zu erkennen. Die Zeiten, in denen Manager und Co. völlig losgelöst und ohne jede Kenntnis über den Alltag der Mitarbeiter oder deren Bedürfnisse agieren konnten, sind meiner Meinung nach vorbei.
Heute möchte ich zur Abwechslung ein Buch vorstellen, das mein niederländischer Kollege Leen Zevenbergen verfasst hat. Mit “Sustainability @ the Speed of Passion” hat er ein Werk geschaffen, in dem nicht nur die Vorteile und mittel- bis langfristigen Auswirkungen von nachhaltigem Arbeiten in Unternehmen näher beleuchtet werden, sondern auch möglichst einfache und effektive Techniken zur Umsetzung einzelner Strategien erläutert werden. Da unser Fokus im Arbeitsalltag bei Qurius ohnehin auf Nachhaltigkeit liegt, konnte Leen sein Wissen und seine langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich einfließen lassen. Mit diesem Nachschlagewerk richtet sich Qurius an alle Unternehmer, die in ihrem Haus Nachhaltigkeit und eine langfristige sowie erfolgsorientierte Arbeitsweise als Teil ihrer Unternehmensstrategie einführen und etablieren wollen.
Man könnte sich dieser Tage fragen, was aus der globalen Erwärmung geworden ist. Um Deutschland scheint sie in den letzten Tagen jedenfalls einen großen Bogen zu machen – Olympia und die Eurokrise dominieren die Medien. Auch wenn das Thema aktuell tatsächlich an Brisanz verliert, wird es uns noch viele Jahre begleiten – ob nun medial aufbereitet oder nicht. Damit bei Qurius niemand vergisst, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist, versuchen wir unseren Mitarbeitern einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt vorzuleben.
Angefangen hat alles 2010. In diesem Jahr haben wir das Thema Nachhaltigkeit zu einem Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie erklärt. Intern wie extern wurden unsere Ziele, nämlich Ökonomie, Ökologie aber auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen, kommuniziert. Erste Projekte wurden angeschoben. So begannen wir damit, unsere Energiebilanz auszurechnen und erklärten das ehrgeizige Ziel, CO2-Neutralität erreichen zu wollen.
Derzeit blickt alle Welt gespannt nach London, um die Olympischen Sommerspiele zu verfolgen. Sportler aus unterschiedlichsten Ländern kämpfen dort um die begehrten Medaillen. Ich erinnere mich noch, wie ich mich als Jugendlicher stets über das Olympia-Motto gewundert habe. Dabei sein ist alles? So ein Quatsch! Es geht ums Gewinnen und nichts anderes.
Heute sehe ich das anders. Teamgeist und das „Wir-Gefühl“ sind maßgeblich für sportlichen Erfolg verantwortlich. Mein liebstes Beispiel ist hier immer der Bundesligist Borussia Dortmund: Vor drei Jahren hat niemand dieser jungen, zweifelsohne talentierten aber leider recht unerfahrenen Truppe Chancen auf den Meistertitel eingeräumt. Dank der richtigen Portion Teamgeist hat sie sich zur derzeit erfolgreichsten Mannschaft in Deutschland entwickelt.
Auch Unternehmen sind in gewisser Weise als Mannschaft zu sehen. Sie profitieren ungemein, wenn sich die Mitarbeiter als wichtigen Teil eines Ganzen sehen. Die Zeiten, in denen einsame Einzelkämpfer an der Spitze von Unternehmen stehen, sind definitiv vorbei. Teamevents und sogenannte Teambuilding-Maßnahmen boomen. Vertrauensübungen in Hochseilgärten oder gemeinsames Kanu-Fahren – all diese Aktivitäten erfordern Verlässlichkeit, egal ob vom Geschäftsführer oder Praktikanten.
Spürbar wird dieses Umdenken bei Bewerbungsgesprächen. Vielen jungen Menschen ist es heute wichtiger, in einem sympathischen Team zu arbeiten, das sich als Einheit versteht, und in dem jeder Mitarbeiter mit seinen individuellen Talenten einen Teil zum Erfolg beiträgt. In der Vergangenheit habe ich bereits über unser Azubi-Projekt zum Thema E-Mobility gesprochen. Ich denke, dass das ein besonders schönes Beispiel für Teamgeist ist. Gemeinsam setzen sich die jungen Menschen für eine bestimmte Sache ein. Dazu müssen sie Kompromisse eingehen. Sie lernen mit Kritik umzugehen und dass die sogenannte Schwarmintelligenz im Team oft zu tollen Ergebnissen führt.
Teamgeist ist nicht in Zahlen am Ende des Quartals messbar. Er muss auch nicht zwangsläufig in höherem Umsatz resultieren. Teamgeist ist erkennbar, wenn die Mitarbeiter gern zusammenarbeiten und sich an ihrem Arbeitsplatz des Büroalltags wohl fühlen. Denn, wie sagte einst der Geistliche Halford E. Luccock: „Niemand kann eine Sinfonie flöten. Es braucht ein Orchester, um sie zu spielen.“
Schneller, einfacher, grenzenlos: So stellen sich Unternehmen ihre neuen Lösungen und Produkte vor, denn Innovationsscheu verdirbt das Geschäft. Besonders gut zu erkennen ist die Jagd nach immer neuen Ideen und Produkten in der Getränkeindustrie. Ein Blick auf die Ausgangslage verrät: Bei Bier, Wasser, Cola und Co. sind Marktanteile nicht beliebig erweiterbar. Große Marken haben sich ihre Position bereits gesichert, für neue oder kleinere Spieler ist nur wenig Platz. Umso wichtiger sind Aspekte wie Kundenansprache und -bindung.
„Der gewünschte Gesprächspartner ist momentan nicht zu erreichen. Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.“ Wer kennt diese Telefonansage nicht? Vor kurzem habe ich mich allerdings gefragt, wann ich diese nette Dame eigentlich das letzte Mal gehört habe. Ich konnte mich nicht erinnern. Genauso wenig wie an einen Besetztton. Heutzutage wird „angeklopft“. Besetzt? Nicht erreichbar? Das passiert nur noch ganz selten. Und wenn doch, ist ganz schnell eine E-Mail oder kurze Chat-Mitteilung verfasst, die den gewünschten Gesprächspartner über unser Anruf-Bemühen informiert.


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